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Nach Sonnenuntergang 2020-02-03T17:34:38+01:00

TOUREN AUF EIGENE FAUST

Nach Sonnenuntergang, Bier und gute Laune in Jerusalem

Wie jede andere Weltstadt ist auch Jerusalem reich an Cafés, Restaurants und Clubs. In Verbindung mit seinen nächtlichen Panoramen werden diese allerdings konkurrenzlos

Wir empfehlen Ihnen, Ihre nächtliche Vergnügungstour durch die Stadt bereits kurz vor Sonnenuntergang zu beginnen. Es ist jene zauberhafte Stunde, in der ganz Jerusalem in all seiner Pracht – Altstadtmauern, Klagemauer, Ölberg und die Kirchen – in goldenes Licht getaucht wird.

Nächtlicher Spaziergang – Yemin Moshe
Ein wunderbarer Platz zum Beobachten des Sonnenuntergangs ist das Stadtviertel Yemin Moshe. Wenn es dämmert, schickt die Sonne ihre letzten Strahlen über den Zionsberg, die Altstadtmauern und den über den emporragenden Davidsturm. An Tagen mit klarer Sicht können Sie von hier aus die Judäische Wüste sehen, bis hin zu den Bergen von Moab.
Spazieren Sie, bis die Sonne endgültig versinkt, durch die malerischen Gässchen des Viertels, und begeben Sie sich dann, sobald es dunkel wird, zum Aussichtspunkt am Haus der Zionistischen Konföderation (östlich des King David Hotels). Wie von einem Zauberstab, strahlen die Mauern nun in ihrer nächtlichen Pracht. Der Anblick ist fantastisch. Auch das 1930 erbaute französische Konsulat an der angrenzenden Emile-Botta-Straße ist wunderschön beleuchtet. Kehren Sie nun auf die King-David-Straße zurück und gehen Sie zum YMCA-Komplex hinauf, der 1933 von General Edmund eingeweiht wurde. Er ist ein architektonisches Juwel, und die nächtliche Beleuchtung schmeichelt ihm nur umso mehr. Der Bau besteht aus einem Mittelteil mit Turm und zwei Seitenflügeln, in denen ein Schwimmbad und eine Konzerthalle untergebracht sind. Letztere symbolisieren die Bedürfnisse von Körper und Geist. Achten Sie im Flurlicht auch auf die Reliefs an dem 50 Meter hohen Turm. Nun haben Sie Gelegenheit, eine Pause im örtlichen Café einzulegen, und die Schnitzereien am hölzernen Damaskusplafond zu bewundern. Direkt gegenüber steht das gleichfalls bezaubernd beleuchtete King David Hotel. Das Licht betont dessen strenge Silhouetten.
Besuchen Sie die Eingangshalle des 1930 erbauten Hotels und schauen Sie nach oben. Die reich geschmückte Decke ist alten orientalischen Motiven nachempfunden, die sich im ganzen Hotel vor den Zimmereingängen wiederholen. Sowohl das YMCA als auch das King David Hotel sehen noch genauso aus wie zur Zeit des britischen Mandats.

In der Nähe des Safra-Platzes
Ein weiterer schön beleuchteter Bereich der Stadt ist die Gegend um den Safra-Platz. Dort verschmelzen die alten und neuen Steinbauten zu einem harmonischen Ganzen. Auch die Schönheit der russischen Dreifaltigkeitskathedrale wird durch die Beleuchtung wunderbar betont, und Sie sind eingeladen, den nächtlichen Sergej-Hof zu besuchen. Er liegt ganz in der Nahe des Zentrums des Jerusalemer Nachtlebens.

Die Nacht beenden…
Die Deutsche Kolonie an der Emek-Refaim-Straße eignet sich hervorragend, um einen Jerusalemer Nachtbummel zu beschließen – in einem ihrer zahlreichen Cafés und Restaurants. Die Koexistenz dieses alten, 1873 errichteten Viertels, das seinen Charakter bewahrt hat, mit seinen Vergnügungsstätten funktioniert hier ganz ausgezeichnet. Wer Kneipen und andere nächtliche Unterhaltungen liebt, ist auf dem Russischen Hof, in der Shlomzion-Straße, im Nachlat-Shiva-Viertel oder in der Gegend am Südende der Stadt am richtigen Platz.

Mein Jerusalem – Mishkenot Sha’ananim von Oren Nahari – Journalist
Mishkenot Sha’ananim ist mein Lieblingsort in Jerusalem. Für diese Wahl gibt es einige gute Gründe. Erstens ist dieser Ort her Inbegriff eines wichtigen Kapitels in der Geschichte Jerusalems – der Auszug aus den Stadtmauern der Altstadt. Zweitens ist es meiner Meinung nach das Herz des laizistisch kulturellen Stadtviertels Jerusalems, ein wundervoller Ort in einer herrlichen Umgebung. Außerdem gibt es im Restaurant Montefiore das beste Frühstück der Stadt. Wir sind mit der Stadt und ihren Problemen sehr vertraut und sind daher oft mit dem Herzen bei ihr. Wenn ich Besucher hierher bringe und für einen Moment durch ihre Augen auf die Stadt blicke, dann verstehe ich die Bedeutung Jerusalems. Ich schaue auf die Mauern der Altstadt, vergesse für einen Augenblick das Jerusalemer Alltagsleben und verstehe, dass dies tatsächlich eine der einzigartigsten Städte, der Welt ist.

 

Mit freundlicher Unterstützung der: Jerusalem Tourism Authority – Municipality of Jerusalem